
Burano-Spitze: Venedigs schwindendes Nadelhandwerk
Punto in aria war einst einer der begehrtesten Luxusartikel Europas. Heute wird es kaum noch von Hand gefertigt.
Artikel lesenÜberliefert, gelebt, erneuert
Architektur, Kunst, Musik, Handwerk und Traditionen, verstanden als ein lebendiges Gespräch.
Wir richten den Blick auf die Intelligenz, die Arbeit und die Geschichte hinter Venedigs bekanntesten Formen — und auf die Menschen, die sie weitertragen.

Punto in aria war einst einer der begehrtesten Luxusartikel Europas. Heute wird es kaum noch von Hand gefertigt.
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Das Wort selbst wurde hier 1516 geboren. Fünf verborgene Synagogen und eine kleine lebendige Gemeinde sind geblieben.
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Auf San Lazzaro degli Armeni verwandelte eine klösterliche Presse eine kleine venezianische Insel in eine internationale Werkstatt für Sprache, Wissenschaft und Erinnerung.
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Was in Venedig wirklich noch praktiziert wird, und wer es weiterträgt.

Ein Blick in die kleinen Werkstätten, die die Ruderstützen schnitzen, die keine zwei Gondeln teilen.

Wie acht Holzarten zu einem asymmetrischen, handgefertigten Boot werden.

Das Pappmaché-Handwerk und die Geschichte hinter Venedigs meistkopiertem Objekt.

Kalkputz, passendes Gestein und MOSE — wie Venedig gegen Salzschäden kämpft.

Von Aldus Manutius bis zu den heutigen Buchdruck- und Marmorpapier-Werkstätten.

Was vom gesprochenen Venezianisch übrig ist, und wo man es noch hören kann.

Wie die Architektur des Markusdoms die Musik prägte, und wo die Tradition weiterlebt.

Wie eine historische Lagunenstadt zu einer wiederkehrenden Hauptstadt neuer Kunst wurde.

Wie man in einer Werkstatt gefertigtes Glas von importierter Imitation unterscheidet.